«Die Bilder bezahlte ich Kashya Hildebrand in Franken»
Der ehemalige TV-Moderator («Arena», «Quer») betreibt heute eine Kommunikationsberatungsfirma und lebt mit seinem Lebenspartner in Amsterdam und Zürich. Doch beruflich ist der Kunstliebhaber und passionierte Velofahrer bereits zu neuen Ufern aufgebrochen.

Name: Patrick Rohr (43)
Sternzeichen: Stier
Wohnort: Zürich, Amsterdam
Wieso leben Sie in Zürich und in Amsterdam?
Ich wechselte 1992 von Radio Rottu im Wallis zum Schweizer Fernsehen in Zürich. Amsterdam sah ich ein Jahr davor zum ersten Mal, als ich mit Freunden per Interrail Nordeuropa bereiste. Es war Liebe auf den ersten Blick. Ich dachte, hier möchte ich mal leben und ein Buch schreiben. Diesen Traum verwirklichte ich dann 2007 tatsächlich.
Beruf und Lebenslauf:
Geboren in Glarus, mit 15 Umzug ins Wallis, Moderator bei Radio Rottu, Wechsel zum Schweizer Fernsehen: «TAF», «Schweiz Aktuell», «Arena», «Quer». 2007 Ausstieg und Gründung meiner Firma Patrick Rohr Kommunikation. Sonntags moderiere ich auf SF1 die Politsendung «BaZ-Standpunkte».
Was ich mag:
Die Gesellschaft von intelligenten Menschen, die offen sind für Neues.
Was ich nicht mag:
Sturheit, Unbeweglichkeit.
Mein bester Entscheid:
Nach 15 sehr erfüllten Jahren beim Schweizer Fernsehen den Schritt in die freie Wildbahn als Selbständiger zu wagen. Trotz Existenzängsten.
Meine Sucht:
Ich habe eine On/Off-Beziehung zu Zigaretten.
Mein peinlichster Moment:
Ich durfte meinem grossen Idol Tina Turner die Hand schütteln und wollte ihr Komplimente machen. Als ich ihr ein Blümchen überreichte, brachte ich aber bloss zusammenhanglose Wörter hervor. Sie bedankte sich höflich, drehte sich um und ging.

Mein Untersatz
2006 fuhr ich mit diesem Fahrrad alleine in neun Tagen die 1080 Kilometer von Zürich nach Amsterdam. Am ersten Tag kam ich bereits 120 Kilometer weit. Unterwegs fasste ich den Entschluss, das Schweizer Fernsehen zu verlassen.

Meine Bücher
Alle drei habe ich in Amsterdam geschrieben. Das neuste ist ein Medien-Ratgeber.
Erschienen in MM-Ausgabe 4
23. Januar 2012
Meine zweite Heimat

«Ab Februar werde ich mich in Amsterdam berufsbegleitend zum Fotografen ausbilden lassen. Die Aufnahme zum Master-Lehrgang an der ‹Fotoacademie› habe ich bestanden.»
Meine zweite Heimat
«Ab Februar werde ich mich in Amsterdam berufsbegleitend zum Fotografen ausbilden lassen. Die Aufnahme zum Master-Lehrgang an der ‹Fotoacademie› habe ich bestanden.»
Mein Liebster

«Im August 2009 heirateten Simon Ming (29) und ich. Nach acht Jahren Beziehung. Mein Mann, ein Obwaldner, ist auch mein Geschäftspartner. Im Februar verlässt er mich für fünf lange Monate, um im Nahen Osten einen humanitären Einsatz zu leisten. Das beeindruckt mich sehr.»
Mein Liebster
«Im August 2009 heirateten Simon Ming (29) und ich. Nach acht Jahren Beziehung. Mein Mann, ein Obwaldner, ist auch mein Geschäftspartner. Im Februar verlässt er mich für fünf lange Monate, um im Nahen Osten einen humanitären Einsatz zu leisten. Das beeindruckt mich sehr.»
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